Probandinnen (m/w) gesucht!

Noch gibt es die Möglichkeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Salzburger Landeskliniken (SALK) am Projekt GISMO mitzuwirken. Wir laden all diejenigen, die ihren Arbeitsweg endlich aktiv für ihre Gesundheitsvorsorge nutze möchten ein, sich zu melden und Teil eines hoch innovativen Forschungsprojekts zu werden!

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Unterwegs mit dem Lastenrad

Bei einem Forschungsprojekt zu nachhaltiger, gesunder Mobilität gilt es natürlich, mit gutem Vorbild voran zu gehen. Deshalb nutzen wir das Lastenrad der Universität Salzburg zum Transport von sperrigem Material. So wie heute, als einige der Incentives, die auf unsere ProbandInnen warteten, durch die Stadt transportiert werden mussten.

Martin vom Z_GIS hat seine Fahrt aufgezeichnet und unterwegs fotografiert (klicken Sie auf das Bild um die Storymap zu öffnen):

storymap

 

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Positives Ethikvotum

Im Rahmen des Forschungsprojekts GISMO werden ProbandInnen sportmedizinisch untersucht, um den gesundheitlichen Effekt aktiver Mobilität am Arbeitsweg quantifizieren zu können. Außerdem sind die ProbandInnen dazu angehalten, während der Studienlaufzeit von einem Jahr ihre Pendelmobilität zu dokumentieren. Beide Datenerhebungen haben ethische Implikationen, weshalb vor der Implementation der Studie das Votum der zuständigen Ethikkommission eingeholt werden musste.

Der Ethikkommision der Universität Salzburg wurde Anfang Dezember 2016 das detaillierte Untersuchungsdesign vorgelegt. Mitte Jänner kam nun der positive Bescheid, der es möglich macht, ProbandInnen unter den MitarbeiterInnen der SALK zu rekrutieren und mit den Eingangsuntersuchungen zu beginnen.

Nachdem das Votum der Ethikkommission von den Reviewern des Forschungsantrags als riskantes Element in unserem Vorhaben identifiziert wurde, freuen wir uns, dass diese Hürde erfolgreich gemeistert werden konnte!
Die Implementation (klinischer) Studien und die Konsultation einer Ethikkommission sind noch nicht zum Standard in der Mobilitätsforschung geworden. Anders verhält es sich in der Medizin, wo klinische Studien dieser Art längst etabliert sind. Durch die Zusammenarbeit mit dem Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der SALK und dem Herzzentrum des Universitätsspitals Zürich, konnte bei der Erstellung des Ethikantrags auf umfassendes, diesbezügliches Know-How zurückgegriffen werden.

Ein vereinfachtes Schema des Untersuchungsdesigns zeigt wie die Studie ablaufen wird (Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern):

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Wenn Sie Interesse an den Ergebnissen der Studie haben, können Sie sich gerne melden bzw. schauen Sie einfach immer wieder einmal auf unserer Webseite vorbei. Wenn Sie als Unternehmen Incentives für die StudienteilnehmerInnen bereitstellen können, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme; es besteht die Möglichkeit des Sponsorings!

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Gesund ins Büro: Den Arbeitsweg für Fitness nutzen

Die österreichische Tageszeitung Die Presse berichtete am 22.10.2016 ausführlich über das Projekt GISMO. Der Artikel kann auch online nachgelesen werden.

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Copyright: Die Presse, 22.10.2016

 

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GISMO erfolgreich gestartet

Mit einem ersten Konsortialtreffen und einer öffentlichen Projektvorstellung ist am 10. Oktober das, vom BMVIT im Programm „Mobilität der Zukunft“ geförderte, Projekt GISMO erfolgreich gestartet.

Für alle beteiligten Partner ist die Arbeit in einem derart interdisziplinären Konsortium eine neue, sehr spannende Erfahrung. Erstmals arbeiten in Österreich Verkehrsplaner, Geoinformatiker und Sportmediziner zusammen, um sehr spezifische Evidenzgrundlagen für die Förderung aktiver Mobilität am Arbeitsweg zu schaffen. Vor allem die Kombination aus individualisierter Routen- und Transportmittelempfehlung für den Arbeitsweg und zu erwartende, gesundheitliche Effekte macht das Projekt für viele Anwendungsszenarien im betrieblichen Mobilitätsmangement interessant.

Univ.Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, MBA (SALK) und Univ.Prof. Dr. Josef Strobl (PLUS, Z_GIS) skizzieren die Klammer des Projekts und verdeutlichen den Beitrag der sportmedizinischen Forschung bzw. der Geoinformatik zum Projekt.

Univ.Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, MBA (SALK) und Univ.Prof. Dr. Josef Strobl (PLUS, Z_GIS) skizzieren die „Domänen-Klammer“ von GISMO und verdeutlichen den Beitrag der sportmedizinischen Forschung bzw. der Geoinformatik zum Projekt.

Die sportmedizinischen Experten im Konsortium, das Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der SALK und das Herzzentrum des Universitätsspitals Zürich, zeigten eindrucksvoll das Ausmaß der Epedemie der Inaktivität und welche „Wunderpille“ für eine Vielzahl zivilisatorischer Erkrankungen aktive Bewegung darstellt. Laut einer Studie aus 2012 ist die körperliche Inaktivität weltweit für ebenso viele Todesfälle wie Rauchen verantwortlich.
Bedingt durch die häufig sitzend ausgeführte Berufstätigkeit sind derartige Befunde auch für Betriebe, die sich der MitarbeiterInnengesundheit annehmen, von großem Interesse. Kürzlich konnte gezeigt werden, dass das Risiko, das durch sitzende Tätigkeit erhöht wird, durch körperliches Training eliminiert werden kann.

Im Konsortialtreffen werden die Interventionen diskutiert, die im Rahmen des Projekts in der Testumgebung der SALK implementiert werden. Rechts zu sehen, das gesundheitliche Risiko in Abhängigkeit relevanter Faktoren. Einige davon können durch aktive Mobilität entscheidend verbessert werden.

Im Konsortialtreffen wurden die Interventionen diskutiert, die im Rahmen des Projekts in der Testumgebung der SALK implementiert werden. Rechts zu sehen, das gesundheitliche Risiko in Abhängigkeit relevanter Faktoren (SCORE chart), die teilweise durch aktive Mobilität adressiert werden können.

Genau an dieser Stelle setzt das Projekt GISMO an: durch individuelle Empfehlungen den Arbeitsweg oder Teile davon aktiv zurück zu legen, soll das Pendeln als Möglichkeit zur körperlichen Betätigung gezielt gestärkt werden. Durch Maßnahmen im betrieblichen Mobilitätsmanagement, wie der Incentivierung, der Installation von Duschmöglichkeiten, der Förderung von Fahrrädern oder ÖV-Karten, kann dieses Potenzial schließlich genutzt werden. Aus GISMO heraus lassen sich für derartige Maßnahmen evidenzgestützte Argumente ableiten und plastisch darstellen.
Um tatsächlich spezifische Informationen für individuelle Relationen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz anbieten zu können, nutzen die Geoinformatiker im Konsortium verfügbare räumliche Daten und Webservices und integrieren diese in räumliche Modelle und Analyseverfahren. Mit Hilfe dieser Verfahren können der Grad der Versorgung und Qualität des öffentlichen Verkehrs ebenso wie die Radverkehrsinfrastruktur oder die Topographie in den Empfehlungen berücksichtigt werden.

Das Projekt GISMO wird einer interessierten (Fach-) Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Projekt GISMO wird einer interessierten (Fach-) Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Vorstellung des Projekts vor einer interessierten (Fach-) Öffentlichkeit war der Beginn eines kontinuierlichen Austauschs zwischen dem Projektkonsortium und den unterstützenden Partnern sowie weiteren Stakeholdern. Bereits zum Start des Projekts konnten potenzielle Anwendungsfelder und Einsatzmöglichkeiten der Ergebnisse aus GISMO gemeinsam identifiziert werden. Dieser Austausch wird im Rahmen von Experten- und Stakeholder Workshops sowie Informationsveranstaltungen auch weiterhin gezielt forciert.

 

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Auftaktveranstaltung GISMO – Einladung

Am Montag, 10.10.2016, ab 15:00 wird das Forschungsprojekt GISMO den unterstützenden Partnern („LOI-Partner“) und einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Sie sind dazu herzlich eingeladen!

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Für Rückfragen und weiterführende Informationen können Sie gerne das folgende Kontaktformular nutzen:

 

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