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GISMO beim EuroPrevent Congress

Ende April fand der wichtigste Kongress für präventive Kardiologie, EuroPrevent, in Ljubljana statt. David Niederseer vom Universitätsspital Zürich stellte dort das Design und die Baselinecharakteristik der ProbandInnen unserer klinischen Interventionsstudie vor.

David Niederseer beim EuroPrevent 2018 in Ljubljana.

Die Kollegen des Universitätsspitals Zürich zeichneten sich im GISMO Projekt unter anderem für das Studiendesign verantwortlich und verfassten gemeinsam mit den Kollegen der SALK und Z_GIS den Ethikantrag. Aktuell befindet sich die klinische Interventionsstudie, in der die gesundheitlichen Effekte von Maßnahmen zur Förderung aktiver Pendelmobilität festgestellt werden, in der Endphase. Nach Abschluss aller Ausgangsuntersuchungen und der genauen Feststellung der Pendelmobilität mittels Auswertung der Mobilitätstagebücher und der erhobenen GPS Daten, werden die Daten in den nächsten Wochen und Monate intensiv analysiert. Erste Ergebnisse sind für den Spätsommer zu erwarten.

Unmittelbar vor dem EuroPrevent Kongress fand in der selben Woche die TRA Konferenz in Wien statt, wo GISMO ebenfalls prominent präsentiert wurde. Die Relevanz des Projekts in den beiden sehr unterschiedlichen „Welten“ (Transportsektor und Kardiologie) unterstreicht einmal mehr den radikal Interdisziplinären Ansatz der Forschung im Rahmen von GISMO.

GISMO bei der Transport Research Arena

Auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie ist das GISMO Projektkonsortium aktuell bei der alle zwei Jahre stattfindeten Transport Research Arena (TRA) Konferenz in Wien vertreten.

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In der erstmals eingerichteten Interactive Zone können BesucherInnen Forschungsprojekte an interaktiven Stationen kennen lernen. Highlight der GISMO Präsenz ist die erstmalige Vorführung des Demonstrators für die Informationsplattform. Konzipiert für den Anwendungskontext in einem betrieblichen Mobilitätsmanagement, bietet die Informationsplattform die Optimierung gesunder Pendelrouten für MitarbeiterInnen genauso wie die zu erwartenden, gesundheitlichen Effekte aggregiert für das gesamte Unternehmen an.

Ansichten und Elemente der Informationsplattform

Neben dem von TraffiCon umgesetzten Demonstrator fand vor allem auch die Interdisziplinarität des Forschungsansatzes großen Anklang. GISMO, so scheint es, gelingt es erfolgreich die Brücke zwischen betrieblichem Mobilitätsmanagement und der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu schlagen.

Bis zum Projektende im Herbst gilt es noch wichtige Meilensteine im Projekt zu erreichen. Neben der Evaluierung der Informationsplattform werden die Daten aus der klinischen Interventionsstudie ausgewertet. Dafür sind zum einen die Feststellung der „Mobilitätsdosis“ und zum anderen die Auswertung der erhobenen Gesundheitsparameter notwendig. Das bedeutet, es ist noch genügend Stoff für weitere Auftritte wie hier bei der TRA vorhanden.
Sollten Sie Interesse an unserer Arbeit bzw den Projektergebnissen haben, zögern Sie nicht, sich bei Link text zu melden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Vernetzungstreffen Aktive Mobilität

Am 21.11. lud der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) zum 2. Vernetzungstreffen Aktive Mobilität nach Wien ein. Thema der Veranstaltung war „Gesundheit in allen Politikbereichen“. Das Forschungsprojekt GISMO wurde durch die Kollegen von Herry Consult am Marktplatz vertreten. Neben der intensiven Kontaktpflege mit KollegInnen aus unterschiedlichen Fachbereichen, konnten dabei auch wertvolle Inputs für das Projekt gesammelt werden.

Präsentation von GISMO am Marktplatz (Foto: Herry Consult).

Veranstaltungen wie dieses Vernetzungstreffen tragen zu einem wachsenden Bewusstsein für integrierte Ansätze, quer zu bestehenden Domänen-spezifischen Lösungen und Programmen, bei und passen daher ausgezeichnet zur Grundidee von GISMO: Kompetenzen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Sportmedizin, Geoinformatik, Verkehrsplanung und IT zu bündeln, um – im konkreten Beispielfall – Betrieben umfassende Evidenzgrundlagen zur gezielten und individualisierten Förderung aktiver Pendelmobilität bereitstellen zu können. Durch eine solche wird nicht nur ein individueller Gesundheitsvorteil erzielt, sondern es werden eine Reihe volks- und betriebswirtschaftlicher, Umwelt-relevanter und sozialer Folgeeffekte ausgelöst.

Eine umfassende Vorstellung der Forschungsaktivitäten im Rahmen des Projekts GISMO ist für die BMVIT Veranstaltung „Forschungsforum Mobilität für Alle“ am 30.11.2017 vorgesehen.
Erste Eindrücke von der momentan in Entwicklung befindlichen Web-basierten Informationsplattform können dann im Rahmen der nächstjährigen TRA Konferenz gesammelt werden.